Erg Chebbi und Dünensurfen

12.04.2014 22:26
Sonnenaufgang und der Wind ist wieder da. Beim Zeltabbau und auch sonst muss man aufpassen dass man den Mund zu hat, sonst knirscht es ziemlich ...
 
Wir fahren die Pist weiter, vorbei an den uns schon bekannten Militärposten, wobei die heute absolut nichts von uns aufschreiben wollen. Nicht mal der Pass wird angeschaut. Der erste fragt noch woher, wohin, welches Land, und "Bon voyage!", der zweite Militärposten macht uns einfach den Weg frei und Winke-Winke :-) 
Auch was neues für uns!
 
Bald ist der Nordrand des Erg Chebbi erreicht, und Christian kann sein Kind-im-Mann so richtig ausleben... rein in die Dünen an der Ostseite, rauf und runter, weiter rein, weiter raus, ... aber brav gefahren - kein einziges mal die Schaufeln und Sandbleche auspacken müssen!! :-)
Irgendwann wird dann aber der Hunger zu groß und der Zuckerpegel zu tief, also auf zum rausgesuchten Campingplatz auf der Westseite. Da der nicht gleich gefunden wird, nehmen wir uns einfach einen andren der fünf milliarden Plätze/Auberges die entlang des Erg Chebbi die Touristen versorgen. Ist ein netter Platz, Stellplatz unter Palmen mit Ausblick auf die Dünen. Was will man mehr?! Ach ja - eine warme Dusche um die Farbe abzuwaschen die sich in den 2 Tagen angesammelt hat. Und somit wäre ich wieder weiß!
 
Bisher zu den Einheimischen: Wir sind sehr positiv überrascht was sich in den anderthalb Jahren hier verändert hat. Nicht mal in den touristischen Gebieten wird man mehr belagert, belästigt oder schlimm angebettelt. Die Kinder und Leute am Weg winken und lachen freundlich. Und ein Nein-Danke genügt meist bei den Händlern. Kein Vergleich zum letzten Urlaub!
 
Grüße,

 

CoCh