Pisten durchs Nirgendwo

09.04.2014 11:43

8.4.-9.4.2014

 

Heute gehts definitiv auf in die Wildnis. 
Erster Pistenabschnitt durch die bewaldeten Berge, wobei die Landschaft dann immer karger wird und schlussendlich in der typischen kargen, flach bewachsenen Hochebene endet. 
Der kurze Asphaltabschnitt den wir am 8. erwischen, bietet uns regen Querverkehr - ZIegen, Schafe, Kühe, Pferde, Esel und vermeintliche "Steine" mit 4 Beinchen wechseln vor uns die Straßenseite, aber kein einziges Auto heute zu sehen :-)
 
Mittags gibts Radlagerkontroll die 1., was gleich mit basteln endet, da die Reifen wie letztes Jahr viel zu locker sitzen. Wenigstens haben wir heuer das komplette Werkzeug selber mit^^ somit sind tägliche Kontrollen angesagt jetzt...
 
Am 9. wirds dann schon wieder interessanter mit der Landschaft, da wir durch viele Flussbette und kleine Canyons kurven. Einige Rillen sind so tief ausgewaschen dass wir immer wieder mal eine andere Stelle zum durchfahren suchen müssen.
Als wir am Schluss der Strecke wieder auf gut befahrbare Piste bzw. Asphalt stoßen, werfen wir unseren Plan nochmals im Nirgendwo zu übernachten übern Haufen und flitzen direkt durch zur Olivenfarm von Thomas.
 
Wir werden freundlich von Ali`s Kinder (sprechen alle Deutsch) und den Frauen (kein Deutsch) begrüßt. Am Abend noch die mitgebrachte Kleidung und Schuhe mit Ali und den Kindern in der Kleiderkammer verstaut. Die wird dann von Thomas an die Nomaden verteilt, die es wirklich brauchen!