Tierisch viel Besuch

09.03.2017 14:55

4.3.-9.3.2017

Wir genießen mal die "Ruhe" in Zagora und erwischen sogar den großen Markttag :-) 

 
Wir genießen mal die "Ruhe" in Zagora und erwischen sogar den großen Markttag :-) 
Mal erwähnenswert: der Müll wird tatsächlich weniger, die Plasitksackerl sind verboten worden - man bekommt nur noch selten was in einer Tüte, es wird vor allem nicht mehr jede Sorte einzeln verpackt, und man DARF seine eigenen mitgebrachten Tüten beim Einkaufen verwenden! Die wurden bisher immer ignoriert und alles einzeln verpackt ...
Und es werden aufgehängte Müllkörbe tatsächlich benützt!!
 
Trotzdem sind wir nach 3 Tagen in der Stadt froh, die Zivilisation wieder zu verlassen. Die Touristenfänger sind nach wie vor gleich, und man kann niergends vorbei gehen, ohne letztendlich grantig und unhöflich zu werden weil alle mit Bonjour, ca va? Germany, Autriche, Swiss, France, Japan? Blablablalbalbla anfangen, wenn man auch noch reagiert wirds richtig lästig. Dann wird man mal sinnlos niedergeschwafelt und landet, wenn mans nicht abwimmeln kann, im entsprechenden Laden dazu, wo man wieder die gesamten Berberschätze vor der Nase ausgebreitet bekommt ... -.- das nervt wirklich!
 
Nachdem das Auto wieder frisch gewaschen ist, fahren wir von Zagora über M`hamid nach Foum Zguid und weiter nach Tata. Natürlich alles auf Piste soweit es geht! Wir umrunden diesesmal den Erg Chegaga vom Süden her, und schaffens tatsächlich uns an die 5x einzugraben in den verstreuten Dünenflächen ... mein Sonnenbrand war massiv, nur wer rechnet auch schon mit soviel Schaufelei in der Früh. Nur im Auto erwischt man wenig Sonne, und dann einzucremen würde dem Spruch geteert und gefeedert alle Ehre machen, nur halt mit Sand^^
Nach der Schaufelei gönnt man sich mal eine eisgekühlte Coca Cola, nach dem Vergnügen flattert uns aufgeschreckt ein Vogel IM Auto hoch - der hat wohl die offene Dachlucke als Einladung genommen ... 
 
Nächtens an der Lampe gibts diesmal Käferalarm - sie prasseln nur so aufs Licht nieder, um dann einfach an Ort und Stelle liegen zu bleiben. Dumme Viecher! Die Mistkäfer sind aber auch nicht besser - krabbeln ohne zu gucken drauf los - müssen regelmäßig ausquartiert werden bevor wir drauftreten bzw. aus dem Wasserloch gerettet werden. 
Wir finden auch 2 Kamelkadaver in unterschiedlichen Verwesungsstadien. Da waren die 5, die uns plötzlich im finsteren besucht haben deutlich lebendiger :-) kamen gemütlich kauend plötzlich zwischen den Dünen hervor und "grasten" sich in einer seelenruhe am Auto vorbei. Doof guckend natürlich^^ Am nächsten Tag sahen wir dann auch noch eine RIESEN Herde an Kamelen, sicher weit über 100 Tiere waren das. Für ein Gruppenfoto allerdings nicht zu gebrauchten da über kilometer weit verstreut die Tiere rumstanden.
Auch eine Bartagame flitzte uns über die Piste. Da die Viecher einfach zu schnell sind half nur eins - mit dem Auto dem Tier nachzufahren und Fotoooo so schnell es ging XD
 
Ganz nach Tata können wir leider nicht durchfahren. Die ersten 4-5 Militärposten waren kein Problem, Autriche? Ok, Bon voyage ... kein Kommentar zur Strecke nach Tata. Und dann plötzlich hieß es: keine Durchfahrt hier ohne Genehmigung, Grenze zu gefährlich nach Algerien. Wollten wohl keine Touristen in dem Gebiet haben, wie es scheint krieselt es grad ... 
Das Militär lotst uns freundlich auf eine andere Piste, geschlafen wird überm Hügel drüber im nächsten Oued und dann per Asphalt ab in den Westen an die Küste. In Guelmim finden wir nach dreimaligen Anlauf dann auch den ausgesuchten Campingplatz - ein kleiner, netter Platz wo der Besitzer perfekt Deutsch spricht :-)Wir genießen mal die "Ruhe" in Zagora und erwischen sogar den großen Markttag :-)

Mal erwähnenswert: der Müll wird tatsächlich weniger, die Plasitksackerl sind verboten worden - man bekommt nur noch selten was in einer Tüte, es wird vor allem nicht mehr jede Sorte einzeln verpackt, und man DARF seine eigenen mitgebrachten Tüten beim Einkaufen verwenden! Die wurden bisher immer ignoriert und alles einzeln verpackt ...
Und es werden aufgehängte Müllkörbe tatsächlich benützt!!

Trotzdem sind wir nach 3 Tagen in der Stadt froh, die Zivilisation wieder zu verlassen. Die Touristenfänger sind nach wie vor gleich, und man kann niergends vorbei gehen, ohne letztendlich grantig und unhöflich zu werden weil alle mit Bonjour, ca va? Germany, Autriche, Swiss, France, Japan? Blablablalbalbla anfangen, wenn man auch noch reagiert wirds richtig lästig. Dann wird man mal sinnlos niedergeschwafelt und landet, wenn mans nicht abwimmeln kann, im entsprechenden Laden dazu, wo man wieder die gesamten Berberschätze vor der Nase ausgebreitet bekommt ... -.- das nervt wirklich!

 

Nachdem das Auto wieder frisch gewaschen ist, fahren wir von Zagora über M`hamid nach Foum Zguid und weiter nach Tata. Natürlich alles auf Piste soweit es geht! Wir umrunden diesesmal den Erg Chegaga vom Süden her, und schaffens tatsächlich uns an die 5x einzugraben in den verstreuten Dünenflächen ... mein Sonnenbrand war massiv, nur wer rechnet auch schon mit soviel Schaufelei in der Früh. Nur im Auto erwischt man wenig Sonne, und dann einzucremen würde dem Spruch geteert und gefeedert alle Ehre machen, nur halt mit Sand^^
Nach der Schaufelei gönnt man sich mal eine eisgekühlte Coca Cola, nach dem Vergnügen flattert uns aufgeschreckt ein Vogel IM Auto hoch - der hat wohl die offene Dachlucke als Einladung genommen ...

 

Nächtens an der Lampe gibts diesmal Käferalarm - sie prasseln nur so aufs Licht nieder, um dann einfach an Ort und Stelle liegen zu bleiben. Dumme Viecher! Die Mistkäfer sind aber auch nicht besser - krabbeln ohne zu gucken drauf los - müssen regelmäßig ausquartiert werden bevor wir drauftreten bzw. aus dem Wasserloch gerettet werden.
Wir finden auch 2 Kamelkadaver in unterschiedlichen Verwesungsstadien. Da waren die 5, die uns plötzlich im finsteren besucht haben deutlich lebendiger :-) kamen gemütlich kauend plötzlich zwischen den Dünen hervor und "grasten" sich in einer seelenruhe am Auto vorbei. Doof guckend natürlich^^ Am nächsten Tag sahen wir dann auch noch eine RIESEN Herde an Kamelen, sicher weit über 100 Tiere waren das. Für ein Gruppenfoto allerdings nicht zu gebrauchten da über kilometer weit verstreut die Tiere rumstanden.
Auch eine Agame flitzte uns über die Piste. Da die Viecher einfach zu schnell sind half nur eins - mit dem Auto dem Tier nachzufahren und Fotoooo so schnell es ging XD

 

Ganz nach Tata können wir leider nicht durchfahren. Die ersten 4-5 Militärposten waren kein Problem, Autriche? Ok, Bon voyage ... kein Kommentar zur Strecke nach Tata. Und dann plötzlich hieß es: keine Durchfahrt hier ohne Genehmigung, Grenze zu gefährlich nach Algerien. Wollten wohl keine Touristen in dem Gebiet haben, wie es scheint krieselt es grad ...
Das Militär lotst uns freundlich auf eine andere Piste, geschlafen wird überm Hügel drüber im nächsten Oued und dann per Asphalt ab in den Westen an die Küste. In Guelmim finden wir nach dreimaligen Anlauf dann auch den ausgesuchten Campingplatz - ein kleiner, netter Platz wo der Besitzer perfekt Deutsch spricht :-)